Angekommen in Luang Prabang
7 03 2012So, da bin ich also. In Luang Prabang, Laos. Die letzte Nacht war ja kurz, was heute -zusammen mit Heimweh, Alleine Sein, Klima-Wandel und Zeitunterschied zum Einbruch führte. Krass wie schnell das ging – bisher war es bei anderen Reisen erst nach ein paar Wochen. Dazu kommen noch ein paar magentechnische Probleme, die sich wohl ab morgen mit regelmäßigem Essen legen. Insgesamt Super 🙂 Und gleichzeitig wieder eine spannende Erfahrung. Denn das Einzige was hilft ist hinhören und reinfühlen. Also habe ich doch noch die Fahrt in die Stadt gewagt. Irre viele Backpacker und viele Nationen. Mein Nachbar hier im Thongsbay Guesthouse ist mit Family aus Israel und programmiert gerade seine App, mit der man Gitarre spielen kann. Sehr cool. Auch wenn er sonst nicht so positiv ist – alles doof und enttäuschend (was klasse ist zu hören, wenn es gerade selber nicht so toll ist). Zurück in die Stadt. Ich war im Reisebüro, bei der touri-Info und im Kaffee. Dort habe ich Alicia kennengelernt, die seit gestern hier ist. Sie ist ebenfalls Deutsche und seit mehreren Monaten alleine unterwegs. Wir haben uns für morgen verabredet und wollen mal schauen, was in der Stadt so los ist. Danke schon mal fürs zuhören 🙂 Sie kannte das alles auch schon aus ihren letzten Monaten. Die Hilfsbereitschaft ist übrigens wirklich enorm. Heute auf dem Flug konnte ich mich dann bereits revanchieren, als der Magen meiner Sitznachbarin aus Australien den Kampf mit den Luftlöchern verlor. So ist das: das alte Prinzip von Geben und Nehmen. Und heute Abend war ich wieder dran. Auf jeden Fall tut das gut und ist gerade genau das Richtige. Sonst ist Luang sehr schön auf den ersten Blick. Sehr ruhig. Momentan sind im gesamten Land Brandrohdungen, was mich nicht stört – dadurch ist es zwar ziemlich diesig, aber es hängt dieser typische Feuergeruch in der Luft. Eigentlich wollte ich noch den Nachtmarkt erkunden, aber das wird morgen gemacht. Heute fiel in der gesamten Straße der Strom aus – das ist hier völlig normal 🙂 Die Laoten scheinen das schon gewohnt zu sein, denn am Ende erleuchteten Dutzende Kerzen die jeweiligen Stände. Schön anzusehen. Zurück zum Guesthouse ging es dann mit dem TukTuk. Das ja jedesmal cool. Jetzt esse ich noch schnell einen Happen und dann ab ins Bett, mit Moskitonetz etc., denn mein Bungalow liegt direkt am Fluss. Wünsche euch allen eine gute Nacht! Ulf

Meine Unterkunft fuer die ersten Tage: Thobgsbay

Blick von der Terrasse auf den River
Lieber Ulf!
Krishnamurti sagte: „Für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen ist das Alleinsein unbedingt notwendig, um seine Sensibilität zu wecken.“ Und wenn sich das Alleinsein nicht gleich gut anfühlt, dann wissen wir ja wozu das gut ist…
Ich drück Dich aus der Ferne
Barbara